48h offline gehen

48h Offline gehen

Fight FOMO! (fear of missing out)
Die Angst, etwas zu verpassen, hält uns oft ständig online. Teste für ein Wochenende, 48 Stunden offline zu bleiben. Du wirst sehen, dass du nichts Wichtiges verpasst und keine Nachteile hast.

Bereite die Offline-Zeit vor

Damit dein Umfeld nicht besorgt die Polizei ruft oder dir die Freundschaft kündigt, weil du nicht reagierst, solltest du zumindest die wichtigsten Personen informieren. Falls du noch über ein Festnetztelefon verfügst, hast du ja auch guten „Notfall“-Kanal.

Das Smartphone an sich könntest du im Flugzeugmodus theoretisch auch noch benutzen. So müsstest du auf Podcasts oder Hörbuch nicht verzichten, wenn sie vorher heruntergeladen wurden. Eine gute Sammlung an bereits heruntergeladenen Medien findest du übrigens auch in deinem Bücherregal😉

Wo gehst du offline?

Ein guter Anlass, um offline zu gehen, ist ein (Camping-)Ausflug in die Natur. Ein Spaziergang mit Freunden oder deiner Familie im Park oder eine gemeinsame Grillfeier füllen bereits einen guten Teil dieser 48 Stunden. Natürlich kannst du die Zeit auch ganz allein verbringen. Suche dir dann einen bequemen Rückzugsort für dich und deine Muße bzw. dein Hobby. Vielleicht entdeckst du so – ungestört von der digitalen Welt – sogar ein neues oder fast vergessenes Hobby (wieder).

Hier ist ein kurzer Bericht von Sascha über 48 Stunden Offline-Zeit mitten im Sommerurlaub:

Kurz bevor du anschließend wieder online gehst, und der Notifikationsnerv dir volle Breitseite geben wird, solltest du einen Moment innehalten. Wie haben sich die letzten 48 Stunden für dich angefühlt? Was hast du wirklich vermisst, was hast du alles andere als vermisst?

Eine Ode an die Langeweile

War dir in der Offline-Zeit langweilig? Falls ja: großartig! Langeweile hat nicht den besten Ruf, und das, obwohl sie einen tollen Einfluss auf dein Gesamt-Wohlbefinden hat. Bewusstes Nichts-Tun eröffnet dir zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung. Dein Geist ist gezwungen, neue Verbindungen zu knüpfen und findet so kreative Beschäftigungen für dich. Wie oft beobachte ich meine Kinder dabei, wie sie nach einigen Minuten der Langeweile wie aus dem Nichts ein Spiel für sich erfinden, dass sie anschließend völlig in ihren Bann zieht. Mit zu viel digitalen Angeboten wäre dieser Pfad komplett verschlossen geblieben.

Nimm dir in diesen 48 Stunden auch Zeit zur Selbstreflexion und sortiere deine Gedanken und Gefühle (siehe Gedanken im Griff). So kommen deine Gedanken und du zur Ruhe und einem neuen Verständnis deiner selbst.

Hier ein konkreter Vorschlag, wo du konstruktiv langweilen könntest. Besuche ein Museum und nimm dir Zeit, dir eine Stunde oder länger nur ein einziges Bild anzusehen. Das ist viel schwerer als es klingt. Challenge accepted? Sei gespannt, was du dabei über das Kunstwerk und vor allem dich selbst entdecken wird.

Mehr zu Thema Slow Art gibt es hier:

www.bildergespraeche.de/2024/09/29/die-entdeckung-der-langsamkeit-beim-betrachten-von-bildern/


Zufällig hier gelandet?

Diese Karte ist Teil des Spiel „digitale Achtsamkeit“ von BOSODO Games. Hier lernst du gemeinsam mit anderen, digitale Ablenkungen zu überwinden – spielerisch, interaktiv und mit viel Spaß! Statt stundenlang Bücher zu wälzen, bietet unser Kartenspiel schnelle, praxisnahe Lösungen, die du direkt im Alltag umsetzen kannst.