💬 Cybermobbing – du bist nicht allein
Cybermobbing kann jeden treffen – über Chats, Social Media, Spiele oder Messenger.
Wenn jemand dich online beleidigt, bloĂźstellt, erpresst oder dir unangenehme Nachrichten schickt, ist das nicht deine Schuld.
Die Täter:innen versuchen, mit Scham oder Schuldgefühlen zu arbeiten – aber du hast nichts falsch gemacht.
🚨 Das kannst du tun
- Rede darĂĽber
Sprich mit einer Vertrauenslehrerin oder einem Vertrauenslehrer, deiner Klassenleitung, deinen Eltern oder Friends and Family.
Du musst das nicht alleine klären. Hol dir eine erwachsene Person dazu, der du vertraust. - Beweise sichern
Mach Screenshots oder speichere Nachrichten, bevor du etwas löschst. Das kann wichtig sein, wenn du es meldest oder anzeigst. - Blockieren & Melden
Blockiere die Person auf der Plattform und melde das Verhalten – z. B. bei Instagram, TikTok, WhatsApp oder Snapchat.
Viele Plattformen haben eigene Melde-Buttons gegen Belästigung oder Drohungen. - Hilfe holen
Du kannst dich anonym an folgende Stellen wenden:- 📞 Nummer gegen Kummer: 116 111 (Mo–Sa, 14–20 Uhr, kostenlos & anonym)
- 💻 Jugendnotmail: www.jugendnotmail.de
- 📱 HelpLine gegen Cybermobbing: www.cybermobbing-hilfe.de
- Hate Aid: https://hateaid.org/noetigung-im-internet/
- Anzeigen erstatten
Wenn dir jemand ungefragt sexuelle Inhalte (z. B. Dickpics) schickt, dich bedroht oder erpresst, kannst du das anzeigen –- bei der Polizei
- oder direkt online hier auf dieser Seite
- über die Onlinewache deines Bundeslands,
- oder bei der Meldestelle „Hass im Netz“ (www.internet-beschwerdestelle.de).
Diese Inhalte sind strafbar – und du hast jedes Recht, dich zu wehren.
🌿 Wichtig zu wissen
Cybermobbing ist niemals deine Schuld.
Menschen, die mobben oder erpressen, suchen gezielt nach Schwächen, um Macht zu spüren.
Aber du bist nicht machtlos – es gibt Wege, Hilfe und Menschen, die hinter dir stehen.
💬 Fazit:
Sprich darüber, hol dir Unterstützung, blockiere Täter:innen – und erinnere dich:
Du hast nichts falsch gemacht.
Online wie offline gilt: Respekt ist Pflicht, und niemand darf dich verletzen.
Hier sind Anlaufstellen bei akuten Problemen:
Telefonseelsorge
0800 111 0111 oder 0800 111 0222
Die Telefonseelsorge ist eine anonyme und kostenlose Beratungsstelle, die bei allen Problemen und Krisen hilft.
Polizei
110
Wenn eine unmittelbare Gefahr besteht, sollte die Polizei ĂĽber die Notrufnummer kontaktiert werden.
Krisendienste Bayern
0800 655 3000
Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar und bietet UnterstĂĽtzung fĂĽr SchĂĽler und Eltern, informiert das Familienportal.Â
Mobbing
Die Notfallnummer bei Mobbing fĂĽr SchĂĽler ist die
116 111
Es ist kostenlos und anonym und kann von Montag bis Samstag zwischen 14 und 20 Uhr erreicht werden.
Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch
0800 22 55 530
Das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle fĂĽr Jugendliche und Erwachsene, die Entlastung, Beratung und UnterstĂĽtzung suchen, die sich um ein Kind sorgen, die einen Verdacht oder ein „komisches GefĂĽhl“ haben, die unsicher sind und Fragen zum Thema stellen möchten.
Das Hilfe-Telefon bietet Jugendlichen und Erwachsenen auch eine Online-Beratung per Mail oder Chat.
Weitere hilfreiche Links:
(Wir ĂĽbernehmen keine Verantwortung fĂĽr weiterfĂĽhrende Links.)
• Correktiv – Faktencheck & Journalismus
• BR Faktenfuchs – Faktencheck
• HateAid – Hilfe bei digitaler Gewalt & mehr
• Dickstinction – Meldestelle für unerwünschte Dickpics
• Cybermobbing-Hilfe Onlineberatung – Vereinsarbeit: Hilfe & Prävention
- Pauline Füg – Autorin von Digitale Achtsamkeit Teen-Edition
www.paulinefug.de
→ bietet 1:1-Coachings, Beratungen für Lehrkräfte & Schüler:innen sowie Achtsamkeitskurse an - Ingvar Glückslehrer – Co-Autor von Digitale Achtsamkeit Teen-Edition
www.glueckslehrer.com
→ bietet 1:1-Coachings, Workshops und Achtsamkeitskurse für Schulen & Pädagog:innen an